• Yvonne Ineichen

So schreibst du eine Abwesenheitsnotiz, die stitzt. Und Applaus erntet!



Bist du SolounternehmerIn, InhaberIn eines KMUs, mit Betonung auf K? Dann stehst du mit deiner Person für dein Unternehmen und deine Marke. Du bist die Marke! Und du hast unzählige Möglichkeiten, dich und deine Marke sympathisch sowie kundennah zu präsentieren. Zum Beispiel mit deiner Abwesenheitsmeldung.


Da staunst du? Ja, diese Chance vergeben viele. Weil sie sich an Standard-Sätze halten, die da wären:


«Ich bin bis und mit xx.xx.xxxx in den Ferien. Ihre E-Mail wird in dieser Zeit nicht gelesen und beantwortet. In dringenden Fällen wenden Sie sich …»


Diese Basisinformationen sind wichtig, natürlich! Doch du darfst dich auch hier abseits der asphaltierten Monotonie bewegen. Ich selbst verwende viel Sorgfalt auf meine Abwesenheitsmeldungen. Ich schreibe sie witzig, mit Wortspielereien oder einem kleinen Stolperer versehen.


Ob du es glaubst oder nicht: Ich erhalte viele Reaktionen auf meine Abwesenheitsmeldungen. Am Montag hatte ich eine Sitzung mit einer Webagentur. Und das Erste, was dieser Kunde zu mir sagte, war: Ich lese deine Abwesenheitsnotizen immer gerne. Die sind so anders. Wir möchten das auch. Aber gerne doch!


Und das kannst du auch.


Natürlich gehören folgende Eckdaten in jede Abwesenheitsnotiz:

  • Bis wann bin ich weg?

  • Gibt es eine Stellvertretung?

  • Welche Lösung biete ich für «Notfälle» an?

Daneben aber, darfst du der Nachricht deinen persönlichen Stempel aufdrücken. Wie der aussieht? Das hast du bestimmt bereits für dich definiert. Du kennst dich, dein Unternehmen, deine Unternehmenssprache schliesslich aus dem Effeff.


Ein P. S. ist immer ein ansprechender Hingucker, der übrigens total oft unterschätzt wird. Zum Beispiel:

  • Hast du tolle Referenzen auf deiner Website? Dann kannst du den Leser zum Beispiel darauf verweisen, dass er sich die Zeit bis zu deiner Rückkehr gerne von deiner Arbeit inspirieren lassen kann.

  • Hast du ein Whitepaper? Dann nutze die Gelegenheit, dieses zum Download anzubieten.

  • Führst du demnächst einen Workshop durch? Auch darauf kannst du hinweisen

Ich würde all das nicht in einer Hardselling-Tonalität tun, sondern diese Angebote charmant verpacken und dem Leser, der Leserin ein wohliges Gefühl vermitteln. So, dass er, sie gerne auf deine Rückkehr wartet.

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